„Den Weihnachtsmann gibt’s gar nicht, oder?“

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Heute ist es passiert… Mitten im größten Flurchaos – Jacken, Mützen, Handschuhe auf dem Boden – Carlotta musste unter großem Protest in ihre Wintersachen gesteckt werden, damit wir uns auf den Weg zum Kindergarten machen konnten, um Ida einzusammeln. Und mitten in dieser Aufbruchstimmung, in diesem denkbar ungünstigsten Moment, stellt Lennox mir die Frage aller Fragen: Read more

Jeder wie er mag #Bastelgate

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Es ist was los in Bloggerhausen… Patricia vom Blog dasnuf hat über Adventskalender gebloggt und darüber, dass sie das Basteln anderer Mütter unter Druck setzt und ZACK, holen die Bastelmuddis (zu denen ich auch gehöre) zum Gegenschlag aus. Die Vorweihnachtszeit wäre ja sonst auch zu eklig besinnlich, wenn es nicht kurz vorher nochmal einen Shitstorm geben würde. Normalerweise halte ich mich bei sowas ja gerne raus, aber da gebe ich jetzt auch mal kurz meinen Senf zu ab, weil ich echt genervt bin. Wen auch immer das interessiert.

Ganz ehrlich? Ob basteln oder kaufen, ob Schoko oder Spielzeug – was andere Mütter machen, ist mir sowas von schnuppe… und da frag ich mich schon, was los ist mit jemandem, der sich davon unter Druck gesetzt fühlt. Warum? Ich finde, als Erstmutter kann das vielleicht schon mal sein. Doch irgendwann ist man doch dann voll und ganz in seiner eigenen Mutterrolle angekommen, oder? Schaut nicht mehr nach rechts und links, sondern hat seine eigene Meinung, seinen eigenen Weg gefunden und vor allem das Selbstbewusstsein, dass es ok ist, so wie man es macht? Weil man sich selbst und seine Kinder besser kennt als jemand sonst. Wenn ich mich also aufrege über Mütter, die basteln (tragen, stillen, arbeiten/nicht arbeiten…), ist das dann nicht ein Zeichen dafür, dass ich noch nicht angekommen bin bei mir selbst?

Die Sache mit dem Konsum

Die Diskussion zum #Bastelgate ging auf Twitter weiter und worin ich Patricia Recht gebe: Es ist ein Konsumthema.

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10 Dinge, die ich von meinen Kindern gelernt habe

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Oder: Kinder machen schlau.

Denkt Ihr auch oft: Wow, was meine Kinder schon alles wissen! Das hab ich in dem Alter nicht gewusst! Mir geht es oft so. Eigentlich weiß ich gar nicht mehr so genau, wofür ich mich als Kind eigentlich begeistert habe. Und auch die Erziehung war damals einfach anders, denke ich. Ich erinnere mich nicht daran, dass ich mit meinen Eltern jemals ins Museum gegangen bin oder wir Bücher zu Sachthemen gelesen haben. Das ist mit meinen Kindern heute ganz anders und vor allem mein Sohn hatte immer so Phasen, wo er sich für bestimmte Dinge ganz besonders begeistert hat und alles aufgesaugt hat wie ein Schwamm. Und ich habe sozusagen mitgelernt. Read more

Ausnahmsweise

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Es war ein wunderschöner Spätsommertag. Vermutlich einer der letzen Tage des Jahres an denen es bis spät abends schön warm bleibt. Wir haben uns nachmittags mit Freunden auf der Kinder- und Jugendfarm getroffen, ein Ort der mich immer so tiefenentspannt wie kein anderer. Die Kinder haben gespielt, barfuß und mit zerzausten Haaren: sie haben getobt auf dem Heuboden, beim Fussballspielen und auf dem Trampolin. Haben gechillt beim Picknick im Obstgarten und beim Füttern und Streicheln der Kaninchen und Meerschweinchen. Haben Quatsch gemacht, beim Abkühlen am Rasensprenkler. Sind versunken, in ihren Spielen und Geschichten. Ich hatte Zeit, mich mit meiner Freundin zu unterhalten und auszutauschen und einfach nur meine Kinder beim Zufriedensein zu beobachten.

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Oh, Annika…!

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    (mit #Verlosung ganz unten)

Astrid Lindgren ist ja so etwas wie die heilige Kuh der Kinderliteratur: Sie wird bis heute hoch geschätzt und verehrt und ihre Bücher rufen in uns eine ganz bestimmte Bullerbü-Sehnsucht hervor. Meine Generation vergibt Namen an ihre Kinder, die diese Sehnsucht wiederspiegeln: Lasse, Ole, Lotte / Lotta, Ida, Michel, Mattis… Namen, die nach Freiheit, Latzhosen, dreckigen Kinderfüßen, aufgeschrammten Knien und Streichen klingen. Die nach Sommerwiese duften und nach Kirschen schmecken. Namen, die wiederspiegeln, was für eine Kindheit wir unseren Kindern wünschen: Eine, die die meisten von uns ihnen heute nicht bieten können, da die meisten von uns eben in keinem Bullerbü leben. Read more

Versteckspiel

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Oder: Ich tauch dann mal ab!

Es ist Wochenende und das bedeutet oft ein fröhliches gewitztes Versteckspiel zwischen meinem Mann und mir.

Es beginnt vielleicht damit, dass ich das morgendliche Chaos aus drei tobenden Kindern in unserem Bett verlasse und mich ins Hochbett im Kinderzimmer verkrümel. Es ist sogar schon vorgekommen, dass ich mich im mittleren Bett des dreigeschossigen Bauwerks versteckt habe, da dauert es länger, bis man gefunden wird. Read more

Sommer 2016… (Teil 2, Holland)

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So entschleunigt wie unser Dänemarkurlaub ging es auch im zweiten Teil unserer Reise weiter. Eine Freundin von mir kam alleine mit ihren beiden Mädchen mit und wir trafen uns im Ferienhaus in Julianadorp. Da sie in der Nähe von Köln lebt, hatte sie keine allzu lange Anfahrt, dennoch habe ich größten Respekt davor, dass sie sich mal eben so mit zwei kleinen Kindern (4 Jahre und 11 Monate) ins Auto setzt und das macht. Read more

Sommer 2016… (Teil 1, Dänemark)

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Lange haben wir darauf hingefiebert, so wie Familien ihrem Urlaub entgegenfiebern: lechzend, verzweifelt und aus dem letzten Loch pfeifend. Endlich gemeinsame Zeit! Wir sind für eine Woche nach Dänemark gefahren und danach dann noch für eine Woche nach Holland. Beide Male begleiteten uns Freunde. In Dänemark hatten wir eine andere Familie mit zwei Kindern dabei. Wir kennen uns, seitdem Lennox 1 Jahr alt war – genau so alt wie seine Freundin Lara. Laras Bruder Tom ist so alt wie Ida. Und Lara und Tom heißen natürlich eigentlich ganz anders – das spielt für Euch aber keine Rolle. Read more

Im Kopf meines Babys

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Mami, mir geht’s irgendwie nicht gut. Ich fühle mich so schwer und kann meine Augen kaum aufhalten. Es tut mir leid, ich muss schreien. Ich weiß, das macht dich immer ganz nervös. Ich kann das spüren, wie Du mit mir leidest. Da kommt meine Mami schon und nimmt mich auf den Arm und flüstert mir liebe Dinge ins Ohr. Und jetzt singst Du mein Lied: Schlaf Lotta, schlaf nur ein, bald kommt die Nacht… Ich liebe Deine Stimme so sehr, Mami! Mit Deinem Duft in der Nase und Deiner Stimme im Ohr, da fühle ich mich sicher und kann die Augen ruhig zumachen… Read more