– Kooperation –

So eine schlaflose Nacht hat ja was für sich, findet Ihr nicht auch? So etwas friedlich-romantisches. Draußen ist es stockfinster, alles ist ruhig, man steht mit dem Baby auf dem Arm am Fenster. Alles schläft, einer wacht. Da gegenüber kommt der Nachbar nach Hause – bestimmt ein Student. Man beobachtet, wie er sich noch ein Bier aus dem Kühlschrank holt und den Fernseher anschaltet. Noch einer der um 3 Uhr nachts nicht schläft – ein Gefühl von Verbundenheit flutet mich.

WAS?! Halt stopp – das ist der Wahnsinn der aus mir spricht! Kann passieren, wenn man seit zwei Wochen kaum geschlafen hat. Nein, eigentlich ist das gar nicht romantisch und ich möchte nicht um 3 Uhr am Fenster stehen.

ICH – WILL – SCHLAFEN!!!

Schlafentzug ist Folter

Schlafentzug ist eine beliebte Foltermethode – und das nicht ohne Grund! Er macht fahrig, unkonzentriert, aggressiv, depressiv, vergesslich, krank… und führt schließlich zum Tod. So gesehen, ist es also ziemlich riskant ein Kind zu bekommen – und erst recht drei… Naja, ich hoffe, ein bisschen halte ich noch durch. ABER: Ja, ich bin sooo müde! Kostprobe gefällig? Bitte:

Wenn man an der Kasse steht und nicht mehr 10 Euro – 2,50 Euro rechnen kann, die Kassiererin so lange grübelnd anschaut, bis sie das Gefühl hat, sich rechtfertigen zu müssen…

Die Hebamme einen fragt, um wie viel Uhr man das Baby zuletzt gefüttert hat – und man weiß es einfach nicht mehr…

Wenn man die ganze Zeit die Kinder anmeckert, weil die Nerven haardünn sind… Und sich dafür selber hasst…

Wenn man nachts mit dem Baby auf dem Arm dasitzt, so müde, dass man die Augen kaum offen halten kann – einnickt und das Baby einem beinahe aus den Armen kullert…

Wenn man nicht mehr weiß, was für ein Tag heute ist und den Sohn im Hort abholen möchte, obwohl kein Horttag ist, sondern er stattdessen schon nach Hause gelaufen ist und wartend vor der Tür sitzt…

Wenn man nach drei Stunden nach Hause kommt und… vergessen… Was wollte ich schreiben???

Und über den Sab Simplex-Unfall habe ich ja, neben einigen anderen Dingen, hier schon mal berichtet…

Schlafen – aber wie?

Na, wenn das Baby schläft. Haha, nein, keine Sorge – der Tipp kommt jetzt nicht. Denn wir alle (und vor allem die mehrfachen Eltern) wissen, dass das leider oftmals total utopisch ist und nicht funktioniert. Also wie denn nun?

Babys schlafen nun mal nicht super ruhig die ganze Nacht durch. Das ist normal und da können wir auch erst mal nichts dran ändern! Was man tun kann, ist, sich zu überlegen, wie man die Qualität des wenigen Schlafes erhöhen kann und wie man sich sonst im Alltag Auszeiten und Erholungsphasen schaffen kann, um aus ihnen Kraft zu schöpfen. Was genau das sein kann, muss sich jeder selber überlegen. Ich habe für mich auch mal überlegt – und es z.T. auch schon in die Tat umgesetzt.

#Metime – Heute tu ich mir was Gutes

Eine schöne Schlafumgebung

Hört sich erst mal selbstverständlich an, doch hat man wirklich die optimale Schlafumgebung? Es macht z.B. einen Unterschied, ob die Wände knallrot gestrichen sind, oder in ruhigen, gedeckten Tönen. Auch mit Licht kann man eine ganze Menge machen. Indirektes Licht schafft eine gemütliche Atmosphäre. Den Fernseher sollte man aus dem Schlafgemach verbannen und – wenn vom Platz her möglich – den Schreibtisch ebenfalls. Im Schlafzimmer möchte man nicht an die Arbeit erinnert werden, oder? Auch kann man sich überlegen, ob man das Smartphone nicht lieber im Wohnzimmer oder im Flur liegen lässt.

Die richtige Matratze – da freut sich der Rücken

Ein Ziepen im Rücken hier, ein Spannen im Nacken dort. Mütter kennen das. Wenn ich wieder den ganzen Tag das Baby durch die Gegend getragen habe, oder es selig auf meinem Arm (und nur dort!) schlummerte, spüre ich das spätestens abends sehr deutlich. Unsere durchgenudelte Matratze macht es nicht gerade besser… Wie man sich bettet, so liegt man. Sagt man doch so. Stimmt auch absolut! Eine neue Matratze muss dringend her. Aber auch das kennt Ihr bestimmt: Wenn man am Wochenende die Wahl hat zwischen den ganzen Tag im Pyjama rumgammeln, einen spannenden Ausflug mit den Kindern unternehmen oder … zum Matratzenladen fahren – entscheidet man sich eher nicht für Letzteres. Deshalb habe ich mich sehr über die Info gefreut, dass Dormando Matratzen nach Hause liefert (und auch Betten, Bettwaren und Lattenroste). Genau was ich brauche! Ich bin jemand, der ALLES im Internet bestellt – ja, ich weiß, schlecht für den Einzelhändler vor Ort… Der DHL-Mann winkt mir immer fröhlich zu, wenn er mich sieht und ruft mir auch schon mal zu „Ich habe was bei Frau B. im Hinterhaus abgegeben, dann müssen ’se mit den Kindern nicht zur Paketstation!“ Der DHL-Mann ist manchmal mein bester Freund. Nun überlege ich also, eine neue Matratze bei Dormando zu bestellen. Besonders toll finde ich den Online-Matratzenberater. Hier kann z.B. das Gewicht und das Rückenleiden angegeben werden und schon werden einem die richtigen Matratzen vorgeschlagen. Auch super ist die Möglichkeit, 100 Tage lang Probe zu schlafen sowie die Altprodukte Entsorgung. Denn: Wohin mit einer alten Matratze?  Ich liebäugle allerdings auch schon länger mit einem Boxspringbett. Ihr wisst schon, diese typischen, super gemütlichen Hotelbetten mit dem Drei-Lagen-Aufbau. Auch diese gibt es im Online-Shop von Dormando. Ein schmerzfreier Rücken ist es mir wert und wir alle wissen: Guter Schlaf ist das A und O für einen entspannten, nervenstarken Familienalltag. Oder?

Die kleinen Momente

Man sollte kleine, wertvolle Auszeiten bewusst genießen: Der Kaffee morgens bevor die Kinder aufwachen (im Sommer vielleicht auf dem Balkon). Das Abendlicht das alles in diese tolle Atmosphäre hüllt. Die halbe Stunde, wenn die Kinder in ein Hörspiel versunken sind und man in Ruhe in der Elternzeitschrift blättern kann. Wer es schafft, sich diese kleinen Auszeiten bewusst zu Nutze zu machen, hat viel gewonnen.

Gesunde Ernährung und Bewegung

Die richtige Ernährung liefert Energie und sorgt dafür, dass wir uns stark fühlen. Ausreichend Obst, Gemüse und gute Kohlenhydrate können Wunder bewirken. Und ganz viel Wasser trinken! Wer sich dann auch noch ab und zu bewegt (und das muss kein Ausdauersport sein, sondern vielleicht einfach nur ein regelmäßiger Spaziergang), tut etwas für die Fitness und das Wohlbefinden.

Prioritäten setzen

… und sich vom Perfektionismus verabschieden. Ist es z.B. gerade wichtiger zu staubsaugen, oder mit der Tochter zu kuscheln und ihr etwas vorzulesen? Genau!

Sich Verbündete suchen

Die richtigen Menschen im Leben zu haben, ist vor allem für Mütter wichtig. Menschen die einen verstehen, denen man nicht lange erklären muss, bei denen man sich ausheulen und sich Hilfe suchen kann. Und mit denen man lachen und Spaß haben kann! Zum Beispiel bei einem Cocktailabend, einem Kinobesuch, der nächsten Party (ja, auch Mütter dürfen das!). Oder einfach nur beim gemeinsamen Glotzen mit einer Tüte Chips.

Und auch die Arbeit ist für mich #Metime. Ein bisschen, ab und zu und nebenher. Das Schreiben des Blogs, das Lesen anderer Blogs. Am Ball bleiben, beweglich im Kopf und etwas zu tun haben in den vielen Stunden, die man mit dem Baby im Arm auf der Couch hockt.

Fällt Euch noch mehr ein? Ich kann weitere Tipps gebrauchen, also immer her damit!

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