Auf „Mutterchaos“ bin ich auf eine wunderbare Blogparade gestossen: Es geht um Lieblingsgeräusche und da fallen mir ein paar zu ein. Euch bestimmt auch, oder?

Mit Geräuschen ist es so wie mit Gerüchen: Sie wecken bestimmt Erinnerungen und Gefühle in uns. Somit ist es nicht verwunderlich, dass meine Lieblingsgeräusche im Zusammenhang stehen mit schönen Erinnerungen (ofmals aus der Kindheit). Und das sind meine Top 10:

  1. Meeresrauschen – Nichts entspannt mich mehr. Je rauer die See, je wilder die Brandung, desto relaxter fühle ich mich. Mindestens ein Mal im Jahr ein absolutes Muss.. Und besonders gut in Kombination mit…
  2. Möwenkreischen
  3. Rasenmäher – für mich ein Kindheitsgeräusch. Wir hatten einen sehr großen Garten und im Sommer hat mein Vater oft den Rasen gemäht, dann alles mit einer Harke zu großen Rasenhaufen zusammengeharkt. Das Geräusch des Rasenmähers ist darum für mich untrennbar mit dem Sommer und seiner Leichtigkeit verbunden, dem Geruch von frischgemähtem Gras und dem Geräusch der…
  4. Sportflugzeuge. Ebenfalls untrennbar für mich mit Sommer und Leichtigkeit verbunden.
  5. Stimme von Justus Jonas (Die drei ???) – Die ist unverwechselbar, oder? Ebenfalls ein Kindheitsgeräusch, das mich bis ins Erwachsenenalter begleitet. So wie die TKKG Stimmen, z.B. die von „Klößchen“. Bei nichts schlafe ich besser ein – nicht, weil es so langweilig ist, sondern weil es auf mich eine so beruhigende Wirkung hat.
  6. Das Löwenzahn-Lied: Dödö döpdöpdöp… Mehr muss man dazu nicht sagen, oder? Für mich verbunden mit dem Gefühl von Sommer, Freiheit, Abenteuer und Forschergeist.
  7. Baby-/Kinderlachen – Nichts ist freier und ehrlicher!
  8. Tellerklappern – Aber nur ein bestimmtes. Nicht das Klappern aus der Küche, wenn der Mann Geschirr einräumt. Sondern das, das mich an unsere Bonner Zeit erinnert, als wir mitten auf der Fußgängerzone gewohnt haben. Wenn im Sommer das Fenster aufstand und man das Klappern der Cafés und Restaurants gehört hat. Ein Klappern gemischt mit Stimmen und Straßenmusik. Urlaubsfeeling. Das!
  9. Zeitungsrascheln – Alternativ auch das Rascheln von Magazinen oder Büchern – alles sehr unterschiedliches Arten des Raschelns. Alle verbunden mit dem Gefühl von Müßiggang, Gemütlichkeit und dem Duft von Kaffee.
  10. Das Krähen des Hahns – Ein Geräusch das für mich selten geworden ist. Das mich erinnert an die Sommer meiner Kindheit (wieder). Nur diesmal die langen Sommerferien in Griechenland, die wir immer in dem Dorf verbracht haben, in dem mein Vater aufgewachsen ist. Dort war oft wirklich das Erste was man morgens hörte, das Krähen des Hahns. Und dann das Muhen der Kühe und das Blöken der Schafe (und das Bimmeln der Glöckchen, wenn sie vom Schäfer auf die Weide getrieben wurden. Durch das ganze Dorf, so dass die Schafsköttel immer alle Wege gepflastert haben). All diese Tiergeräusche erinnern mich an den typischen Dorfgeruch/Kuhstallgeruch von damals – das pure Landleben.

Ich stelle fest, viele Lieblingsgeräusche sind Sommergeräusche, solche die mich an meine Kindheit erinnern und oftmals untrennbar mit bestimmten Gerüchen und Gefühlen verbunden sind.

Wie ist das bei Euch? Habt Ihr auch Lieblingsgeräusche?

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3 Gedanken zu “Lieblingsgeräusche

  1. Ich kann all deine Geräusche so abnicken. Geht mir auch so. Lustig das mit dem Rasenmäher. Würde man erstmal sagen: Nä, wie garstig dieses Geräusch. Aber ich mag es echt auch gern. Dann ist es Sommer. Den krähenden Hahn haben wir hier lustigerweise jeden Tag. Es krähen gleich mindestens 5 Stück. Hinter unserem Garten ist es ein „normaler Hahn“. Im Garten gegenüber ein riesengroßer stattlicher bunter Hahn. Und in der weiteren Nachbarschaft gibt es auch noch 3 kleine Zweighähnchen, die klingen immer so komisch abgehakt. 😀 Ich hab dann immer ein Urlaubsgefühl.
    Was ich allerdings auch mag, was es hier zu Lande aber nicht gibt: Ich war in meiner Jungend viel in Marokko unterwegs. Ich hatte einen marokkanischen Freund aus Marrakech. Seit dieser Zeit liebe ich das Rufen des Muezzin. Es ist zwar heute auch nur noch vom Band und viele Leute mögen das nicht. Aber wenn ich dieses Rufen hören z.B. im Fernsehen, dann sehe ich mich wieder über den Dächern von Marrakech sitzen. Den schneebedeckten Atlas in der Ferne, grüne Palmen zwischen den roten Häusern, es duftet nach frischem Pfefferminztee. Das Rufen des Muezzin am Abend wabert über der roten Stadt, Rauchwolken der unzähligen Grills steigen duftend in die Luft…..Oh Mann, ich krieg Hunger und Reisefieber. 😀 Das war eine tolle Zeit und ich hatte da oben über den Dächern IMMER ein unsägliches Freiheitsgefühl.

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