10 Dinge, die ich von meinen Kindern gelernt habe

Oder: Kinder machen schlau.

Denkt Ihr auch oft: Wow, was meine Kinder schon alles wissen! Das hab ich in dem Alter nicht gewusst! Mir geht es oft so. Eigentlich weiß ich gar nicht mehr so genau, wofür ich mich als Kind eigentlich begeistert habe. Und auch die Erziehung war damals einfach anders, denke ich. Ich erinnere mich nicht daran, dass ich mit meinen Eltern jemals ins Museum gegangen bin oder wir Bücher zu Sachthemen gelesen haben. Das ist mit meinen Kindern heute ganz anders und vor allem mein Sohn hatte immer so Phasen, wo er sich für bestimmte Dinge ganz besonders begeistert hat und alles aufgesaugt hat wie ein Schwamm. Und ich habe sozusagen mitgelernt. Weiterlesen

Ausnahmsweise

Es war ein wunderschöner Spätsommertag. Vermutlich einer der letzen Tage des Jahres an denen es bis spät abends schön warm bleibt. Wir haben uns nachmittags mit Freunden auf der Kinder- und Jugendfarm getroffen, ein Ort der mich immer so tiefenentspannt wie kein anderer. Die Kinder haben gespielt, barfuß und mit zerzausten Haaren: sie haben getobt auf dem Heuboden, beim Fussballspielen und auf dem Trampolin. Haben gechillt beim Picknick im Obstgarten und beim Füttern und Streicheln der Kaninchen und Meerschweinchen. Haben Quatsch gemacht, beim Abkühlen am Rasensprenkler. Sind versunken, in ihren Spielen und Geschichten. Ich hatte Zeit, mich mit meiner Freundin zu unterhalten und auszutauschen und einfach nur meine Kinder beim Zufriedensein zu beobachten.

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Oh, Annika…!

    (mit #Verlosung ganz unten)

Astrid Lindgren ist ja so etwas wie die heilige Kuh der Kinderliteratur: Sie wird bis heute hoch geschätzt und verehrt und ihre Bücher rufen in uns eine ganz bestimmte Bullerbü-Sehnsucht hervor. Meine Generation vergibt Namen an ihre Kinder, die diese Sehnsucht wiederspiegeln: Lasse, Ole, Lotte / Lotta, Ida, Michel, Mattis… Namen, die nach Freiheit, Latzhosen, dreckigen Kinderfüßen, aufgeschrammten Knien und Streichen klingen. Die nach Sommerwiese duften und nach Kirschen schmecken. Namen, die wiederspiegeln, was für eine Kindheit wir unseren Kindern wünschen: Eine, die die meisten von uns ihnen heute nicht bieten können, da die meisten von uns eben in keinem Bullerbü leben. Weiterlesen

Versteckspiel

Oder: Ich tauch dann mal ab!

Es ist Wochenende und das bedeutet oft ein fröhliches gewitztes Versteckspiel zwischen meinem Mann und mir.

Es beginnt vielleicht damit, dass ich das morgendliche Chaos aus drei tobenden Kindern in unserem Bett verlasse und mich ins Hochbett im Kinderzimmer verkrümel. Es ist sogar schon vorgekommen, dass ich mich im mittleren Bett des dreigeschossigen Bauwerks versteckt habe, da dauert es länger, bis man gefunden wird. Weiterlesen